CET 11:03 Dez 11, 2018 

Technik

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Lawinenradar - Technik

Die Abtastung gefährdeter Bereiche erfolgt durch ein Puls-Radar, welches Bewegungen auf Entfernungen von bis zu einigen Kilometern exakt und zuverlässig erfassen kann.
Werden vorgegebene Schwellwerte überschritten, so wird ein Alarm ausgelöst. Diese Warnmeldung kann vor Ort ausgegeben (Warnleuchte, Signalton) und/oder per Mobilfunktechnik (GSM/GPRS/WLAN) an definierte Stellen (z.B. Landeswarnzentrale, Rettung, Straßendienst) übertragen werden.
Zusätzlich zur Auslösung des Alarmes kann eine Videosequenz des zu beobachtenden Bereiches aufgenommen und zur Auswertung an eine entsprechende Gegenstelle gesendet werden.

Das Radar ist in der Lage, Geschwindigkeiten von ca. l km/h bis ca. 300 km/h zu erfassen. Weiters bietet es die Möglichkeit, den beobachteten Bereich in so genannte Entfernungssektoren zu unterteilen, und somit nur einen engen Abschnitt für die Auswertung heranzuziehen. Die Zuverlässigkeit wird dadurch enorm erhöht, da Bewegungen nur in gewünschten Abschnitten detektiert werden können. Dies ist mit konventioneller Radartechnik nicht möglich.

Durch unsere neuartige Radartechnik wird der Energieverbrauch minimiert und ermöglicht somit energieautarke und mobile Radargeräte.

Ein wesentlicher Vorteil des Systems ist, dass es durch den niedrigen Energiebedarf mittels Solartechnik mit Strom versorgt werden kann. Es kann also in beliebiger Umgebung aufgestellt werden, ohne dass eine externe Netzversorgung zur Verfügung gestellt werden muss. Das führt zu einer erheblichen Kosteneinsparung und einer hohen Flexibilität bei der Aufstellung.
Da das System nur wenige Kilogramm wiegt, kann es sowohl mobil als auch stationär eingesetzt werden.

Die vom Radarsystem abgegebene Strahlung ist gesundheitlich unbedenklich.